Ein Histogramm aus Rohdaten erstellen

Ein Histogramm aus Rohdaten erstellen

Ein Histogramm aus Rohdaten erstellen

Ein Histogramm verwandelt eine Zahlenliste in ein Bild. Die x-Achse wird in gleich breite Klassen (Intervalle) geteilt, und die Höhe jedes Balkens zeigt, wie viele Werte in diese Klasse fallen.

Schritt für Schritt

  1. Bestimme die Spannweite der Daten (kleinster und größter Wert).
  2. Wähle 4–8 Klassen, die die Spannweite gleichmäßig abdecken.
  3. Zähle, wie viele Werte in jede Klasse fallen.
  4. Zeichne über jeder Klasse einen Balken, dessen Höhe der Anzahl entspricht.

Beispiel

Rohdaten: 12, 15, 21, 23, 24, 28, 31, 33, 35, 36, 38, 41.

  • Spannweite: 12 bis 41.
  • Klassen der Breite 10: [10–20), [20–30), [30–40), [40–50).
  • Häufigkeiten: 2, 4, 5, 1.

Das Histogramm hat vier Balken mit den Höhen 2, 4, 5, 1.

Klassenbreite wählen

  • Zu wenige Klassen (1–2): jeder Balken ist riesig, keine Details.
  • Zu viele Klassen (eine pro Wert): du siehst nur einen „Zaun" ohne Muster.
  • 4–8 Klassen passen für Klasse 6 meistens gut.

Was ein Histogramm dir zeigt

  • Höchster Balken = wo die meisten Werte liegen (Modalklasse).
  • Breite der Streuung = welche Klassen eine Häufigkeit größer als null haben.
  • Form = symmetrisch, linksschief, rechtsschief, zweigipflig…

Tipps

  • Klassengrenzen müssen eindeutig sein. Konvention: `[a, b)` schließt a ein und b aus.
  • Alle Klassen müssen die gleiche Breite haben.
  • Beschrifte beide Achsen — x-Achse = der Wert, y-Achse = die Häufigkeit.

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