In der 1. Klasse erwarten die meisten Lehrpläne, dass ein Kind bis zum Ende des Schuljahres jede Zahl von 0 bis 20 lesen, schreiben und ordnen kann und beginnt, das Konzept von Zehnern und Einern zu verstehen. Dieser Artikel gibt Ihnen ein paar praktische Wege, dies zu Hause zu unterstützen — ohne Karteikarten, ohne Druck.
Was „Zahlen bis 20 können“ wirklich bedeutet
Ein Kind, das die Zahlen bis 20 sicher beherrscht, kann:
jede Zahl benennen, auf die Sie zeigen,
sie ohne abzuschreiben aufschreiben,
sagen, welche größer, welche kleiner ist,
erklären, dass 14 „ein Zehner und vier Einer“ sind.
Letzteres ist das Schwerste und Wichtigste — es ist die Grundlage für das spätere Plus- und Minusrechnen.
Warum Elf und Zwölf besonders sind
Auf Deutsch heißen 11 und 12 nicht „zehn-eins“ oder „zehn-zwei“ wie 13 (drei-zehn) oder 14 (vier-zehn). Kinder verwechseln sie manchmal. Lesen Sie sie oft laut, zeigen Sie sie auf dem Kalender, der Uhr, den Aufzugknöpfen.
Was Sie zu Hause tun können
Zählen Sie die Treppenstufen in das Schlafzimmer — laut, jeden Tag.
Beim Tischdecken: „Wie viele Gabeln? Wie viele Messer? Wie viele zusammen?“
Blättern Sie ein Buch durch und lesen Sie die Seitenzahlen. Viele Bücher gehen schnell über 10, 11, 12 hinaus.
Schreiben Sie eine Zahl mit dem Finger in die Luft und lassen Sie das Kind sie raten.
Sortieren Sie 20 kleine Spielsachen auf zwei Pappteller als „Zehner-Bündel“.
Häufige Stolpersteine
Vertauschte Ziffern — schreibt 41 statt 14. Das ist normal und legt sich bis zum Ende der 1. Klasse. Zeigen Sie das Bild vom Beutel mit den losen Murmeln.
Rückfall ins Zählen ab 1. Ermutigen Sie zum Start bei einer beliebigen Zahl: „Beginne bei 7 und zähle drei weiter.“
Eine Zahl überspringen. Verlangsamen Sie. Nutzen Sie die Finger als Anker.
Bereit für mehr
Wenn Ihr Kind sich mit 0 bis 20 sicher fühlt, ist der nächste Schritt das Plus- und Minusrechnen bis 20. Auch dafür haben wir ein Thema — besuchen Sie Plus und Minus bis 20.